Worin sich Ahbaron von der Geschichte der Erde unterscheidet

Im Gegensatz zur Erde und vieler Fantasy-Welten haben sich die Bewohner Ahbarons, egal welcher Art, Rasse oder Volk sie angehören, nie vollständig entwaffnen lassen und das Recht auf das offene Tragen von Waffen IMMER vehement verteidigt. Damit sind sie auch nie in dieselben Abhängigkeiten geraten wie dies unseren irdischen Vorfahren widerfahren ist.
Als Folge davon konnte sich auch keine Obrigkeit wie in der irdischen Geschichte entwickeln und ein Führer auf Ahbaron muss sich immer wieder vergegenwärtigen, was seine eigentliche Aufgabe ist oder den Zorn seines Volks, seines bewaffneten Volkes, erdulden. Die irdische Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass selbst Elitesoldaten, die nach dem neusten technischen Stand ausgerüstet sind, einen aufgebrachten waffenlosen Mob nicht stoppen können - sie können ihn nur für eine Weile aufhalten, bevor sie überrannt werden - im wahrsten Sinne des Wortes. Um so weniger haben Elitesoldaten gegen einen bewaffneten Mob eine Chance, die sehr wohl wissen, wie sie mit ihren Waffen umgehen.
"Abenteurer" und "Retter" wie sie aus Legenden und Sagen, egal ob sie aus der irdischen Geschichte oder der Fantasy-Literatur (inkl. Rollenspielen und Games) stammen, werden auf Ahbaron weit weniger wenn überhaupt benötigt. Schliesslich verfügt jeder Knecht über eine Hellebarde und selbst der niedrigste Diener in einem städtischen Haushalt, weiss nicht nur wie er sein Kurzschwert sauber und gepflegt hält, er kann es sehr wohl auch einsetzen.
Selbst wenn diese "Miliz"-Krieger sich also ihrer Haut zu wehren wissen und in genügender Anzahl auch einem erfahrenen Krieger zusetzen können, so ist ein einzelner einem geschulten, professionellen Krieger dennoch haushoch unterlegen.

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