Die Selabraëc

Allgemeines Wissen

Die Selabraëc sind von hochgewachsenem, schlanken, langbeinigem und doch kräftigen Körperbau, mit länglich-ovalem und fast kantigem Gesicht, steiler Stirn, hohen und betonten Wangenknochen, schmaler gerader Nase mit enganliegenden Flügeln und spitzer Kuppe. Für ihre Frauen sind hohe Taille, hochangesetzte und volle Brüste typisch. Sie haben zwar nicht den schweren Körper der Vraelingar, dafür sind sie aber geschmeidig und leichtfüssig wie eine Raubkatze. Obwohl weisshäutig haben sie nicht die rosige sondern eine dunkle, frostige Tönung. Auch sind sie schwarzhaarig und nicht hellhaarig wie die Vraelingar. Die Selabraëc haben vorwiegend graue oder blaue Augen, wenn auch grün nicht selten vorkommt.
Die Kleidung der Selabraëc ist jeweils in unterschiedlichen Farbtönen derselben Farbe gehalten. Das wichtigste Kleidungsstück ist jedoch der Plaid (Kiltumhang), an dessen Farbe, dem Tartan, sich die Clanzugehörigkeit ablesen lässt. Wenn die Frauen nicht ebenfalls einen Plaid tragen, dann tragen sie zumindest einen Umhang im Tartan ihres Clans. Typische selabraëische Kleidung besteht aus einem Schamtuch, den daran befestigten Leggins, Mokassin und einem Plaid (Kiltumhang), seltener nur Kilt, aus Stoff, Tuch oder Leder. Frauen tragen daneben auch häufig knöchellange Röcke, die direkt unter dem Busen geschnürt werden und meist aus kostbar verziertem Leder sind. Überhaupt lieben die Selabraëc kunstvolle Schmiedearbeiten über alles und so tragen sie reichlichen Schmuck an sich, der aus Eisen, Kupfer, Bronze, Silber oder gar Gold ist. Die selabraëische Kunst beruht einerseits auf ihrer Neigung zu graphischer Stilisierung, andererseits auf einem Expressionismus, welcher der Darstellung von Tieren und Menschen einen phantastischen, bedrückenden Charakter verleiht. Menschen- und Tierbilder von Spannenlänge bis äusserstenfalls mittlere Mannshöhe verlassen die Werkstätten der Künstler. Die Schmiede bedecken winzige Flächen auf Töpfen, Schwertscheiden, Schmuckgegenständen mit einem Gewucher von Linien, Tierfiguren und Gestalten. Dabei wird keine Einzelheit nur aufgesetzt oder angedeutet, sondern auszisiliert bis ins nahezu Mikroskopische hinein.

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