Ogrûkkha

Allgemeines Wissen

Erscheinung

Ein ausgewachsener Ogrûkkhabulle ist gut zwei Schritt zwei Spann und fünf Finger (2m50) gross und sein Wanst nahezu halb so mächtig, wiegt er doch gut und gerne dreihundertzwanzig Stein (320kg). Sein massiv gebauter Leib wird von einem flachen, runden unproportional kleinen Kopf mit fliehender Stirn gekrönt, und nur wenig erinnert an einen Hals, der die beiden voneinander trennt. Unter haarlosen Augenwülsten blicken kleine, wachsame Augen hervor, immer vor Hunger brennend. Ogrûkkha haben alle bekannten Augenfarben, aber immer sind beide Augen von derselben Farbe. Über wulstigen Lippen blähen sich grosse, geschlitzte Nüstern und wenn sich diese Lippen teilen, kommt ein fürchterlich spitzes Gebiss zum Vorschein, nur aus Reihen um Reihen scharfer Zähnen bestehend, die sich von Innen nach aussen drehen, und immer wieder nachwachsen, scharf und spitz. Auch die lange Zunge ist alles andere als beruhigend zu nennen - sie ist rau mit Papillen bedeckt, doch die zentralen Papillen sind mit Dornen besetzt, die zum Körper hin zeigen. Diese Dornen sind zum Abschaben des Fleisches von Knochen. Der Kiefer ist so breit, dass er beinahe doppelt so ausladend ist, wie der kahle Schädel und so kräftig, dass ein Ogrûkkha mühelos den Oberschenkel eines hünenhaften Mannes mit einem Biss durchtrennt. Ogrûkkha haben breite Schultern und lange Arme, die weit über die Knie hinunterreichen. Die durchaus kräftigen Oberarme wirken neben den gewaltigen Unterarmen und Pranken von Händen geradezu zierlich dünn. Kein Wunder sind sie fähig mit diesen Hämmern aus Fleisch, Hauswände zu durchschlagen und ist ihr Griff so erbarmungslos wie ein Schraubstock. Kurz mögen die Beine eines Ogrûkkha wohl sein, doch sind sie kräftig und unermüdlich, was auch nötig ist, um seine klobige Gestalt zu tragen.
Nur ein Narr würde die gewaltige Masse eines Ogrûkkha für Fett halten, denn obwohl er gut gegen die Elemente isoliert ist, liegt unter dem Gewebe ein Netzwerk von Muskeln. Seine ungesunde kränklichen violett-blau-weisse Haut, die immer leicht verfault und schwabbelig aussieht und jeglicher Körperbehaarung entbehrt, ist unglaublich zäh. Wären nicht diese abscheulichen Pusteln und Warzen, wäre ihre Haut aalglatt. Diese warzigen Beulen besitzen oft eine andere Farbe, zumindest eine dunklere, als die Haut, und sondern ständig ein Sekret ab. Dadurch wirkt die Haut der Ogrûkkha immer leicht feucht und ist glitschig.
Ogrûkkha mögen weder besonders pfiffig noch schnell oder gar geschmeidig in ihren Bewegungen sein, wenn sie sich aber entschlossen haben, loszulegen, sind sie genauso schwer aufzuhalten wie eine Lawine!

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