Die Munrimori, die Stiermänner

Allgemeines Wissen

Gewissen Gerüchten nach sind die Munrimori lange vor dem grossen Kataklysmus, der zur Bildung des Grossen Bruchs geführt hat, von den Qhwemaani für Kriegszwecke geschaffen worden.
Die bis zu 2m40 hoch aufragenden Geschöpfe wiegen gut und gerne bis 200 kg. Sie haben stiergleiche Köpfe mit gewaltigen ausladenden Hörnern, deren Spitzen nach vorne zur Schnauze hinzeigen, beinahe verschwindend kleinen Augen und grossen Nüstern über einem breiten Flotzmaul. Der Oberkörper ist der eines muskulösen Mannes, wobei die Arme der Munrimori im Verhältnis länger sind als die eines Menschen, aber wie diese fünf Finger mit einem entgegengesetzten Daumen aufweisen. Wie bei den Menschen haben die Arme etwas längere Unterarme mit einem Ellbogen und können sich nur nach vorne beugen. Die in Hufen endende Beine der Munrimori sind dreigeteilt, wobei die oberen Gelenke sich nur nach vorne und die unteren Gelenke nur nach hinten biegen können. Der Oberschenkel ist dabei am längsten, während Mittel- und Unterbein in etwa gleich lang sind. Während der Oberkörper weitgehend haarlos ist, eine lederartige dicke Haut spannt sich über ihren gewaltigen Muskeln, beginnt ab Höhe des Bauchnabels ein zottiges Fell die Munrimori bis zu den Hufen zu bedecken und einige Munrimori weisen Kötenbehang auf (stark ausgeprägte längere Haare am Fesselgelenk des Munrimor, der die Fesselbeuge vor Feuchtigkeit schützt, indem das Wasser an den Kötenhaaren entlang abtropft und so an der empfindlichen Fesselbeuge vorbei geleitet wird). Wie bei Rindern kommen auch bei den Munrimori dieselben Färbungen vor. Dabei ist der Oberkörper ein hellerer Ton, während das Fell ein dunklerer Ton, dunkelbraun oder gar schwarz ist.
In Seventia aber auch andernorts tragen viele Munrimori gepolsterte lederne Überzüge um ihre Hörner, um andere nicht unbeabsichtigt zu verletzen. Unter vielen Munrimori ist die Mode verbreitet, ihre Hörner mit, teilweise Juwelen besetzten, goldenen oder silbernen Ringen und Gold- und Silbereinlagen zu schmücken.
Die Munrimori sind bekannt dafür, dass sie schwere zweihändig zu führende Äxte, Hämmer und Keulen im Nahkampf bevorzugen, und ihre Hörner. Ausser Speere, Wurfhämmer und -äxte benutzen sie jedoch keine anderen Fernkampfwaffen.

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