Die Ghânukka

Allgemeines Wissen

Die auf Enwhyar in grösserer Zahl vorwiegend in Zandara und Biarolo anzutreffenden Ghanûkka sind Ahbarons beste Alchimisten, Heiler aber auch Giftmischer und gelten als die verrücktesten Ingenieure/Wissenschaftler überhaupt.

Männliche Ghanûkka, zwischen einem Schritt einer Elle bis einem Schritt einer Elle und einem Spann (1m30 und 1m50) gross, wiegen dreissig bis vierzig Stein (30 bis 40 kg), sind spindeldürr mit knorrigen Gliedmassen, völlig haarlos bis auf buschige Augenbrauen und Wimpern, mit einer öligschwarzen Haut, die bereits in jungen Jahren völlig von Falten und Runzeln durchzogen ist. Bis auf die buschigen Augenbrauen und Wimpern sind sie haarlos. Um so mehr fällt ihre übergrosse Hirnschale auf. Darunter ist ein kleines, hohlwangiges und verhärmtes Gesicht, dessen kleine Augen von einem breiten weissen und runden Fleck umrahmt sind. Zu den Schläfen hin laufen ihre buschigen Augenbrauen in zerfasernde Haarpinsel aus. Ansonsten sind die Ghanûkka eher sehnig-hager mit leicht zu grossen Händen und Füssen sowie spindeldürr langen und knotigen Fingern.

Weibliche Ghanûkka, die ebenfalls einen Schritt eine Elle bis einen Schritt eine Elle und einen Spann (1m30 und 1m50) gross werden aber bloss fündundzwanzig bis fünrundreissig Stein (25 bis 35 Stein kg) wiegen, haben ebenfalls diese riesige überproportionalen Hirnschalen, sind auch sehnig-hager mit leicht zu grossen Händen und Füssen sowie spindeldürr langen und knotigen Fingern. Im Gegensatz zu den Männern ist ihre Haut jedoch bleich milchweiss und aalglatt, bis auf Brauen und Wimpern völlig haarlos, beständig wie eingeölt glänzend. Ihre buschigen Brauen laufen zu den Schläfen hin in zerfasernde Haarpinsel aus. Ihre Lippen sind immer feucht und glänzen kirschrot.
Im Gegensatz zu den Männern sind ihre Augen ähnlich derer der Qhwemaani übergross und von einem breiten schwarzen und runden Fleck umrahmt, der ihre helle Augenfarbe noch mehr aufleuchten lässt. Sie haben einen kleinen Mund und eine Stupsnase.

Alle Ghanûkka haben diese schmeichelnd angenehmen, kindlich hohen Stimmen. Ihr Augenbrauen sind meist von einer natürlichen, leuchtenden Farbe und haben bspw. das feurige Orange von Herbstlaub, das satte Grün eines Frühlingswaldes oder das tiefe Rot und Violett von Wildblumen. Bei den männlichen Ghânukka verblasst diese Farbpracht bereits im dreissigsten Winter zu einem schlichten Schlohweiss. Ghânukka haben ausschliesslich helle Augenfarben, die bei ihren Frauen von wenigen Ausnahmen abgesehen immer der Farbe ihrer Augenbrauen entsprechen. Die Männer dagegen haben zu 90% intensiv leuchtende Bernsteinaugen, die sgoar im Dunkeln leuchten sollen. Bei den übrigen 10% entspricht die Augenfarbe ebenfalls der Farbe ihrer Augenbrauen, zumindest bis diese schlohweiss werden.

Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License