Ghanouri

Allgemeines Wissen

Die Ghanouri sind eine völlige eigenständige Art, die gewissen Legenden nach während der Zeit der Magierkönige erschaffen worden. Die nur auf Enwhyar anzutreffenden Ghanouri sind wie die Higgins überall dort anzutreffen, wo Menschen zu finden sind, gerade so, wie wenn die Ghanouri aufs Engste mit Mensch und Higgins verbunden wären. Die Ghanouri haben sich im Gegensatz zu den Hrraslati, die sich geradezu perfekt in die Gesellschaft von Mensch und Higgins eingegliedert haben, parallel zu Mensch und Higgins entwickelt, nicht neben sondern vielmehr "unter" ihnen. Da die Ghanouri überall dort anzutreffen sind, wo Menschen und Higgins angetroffen werden, und manchmal gar an Orten, die weder Mensch noch Higgins zugänglich sind, stellen die Ghanouri einer der wichtigsten nicht-menschlichen Arten Enwhyars dar – zumindest was ihre Anzahl anbelangt, denn beachtet werden sie kaum. Die Ghanouri werden vielmehr verachtet, ignoriert wenn sie nicht gefürchtet und als störendes Ungeziefer angesehen werden. Niemand mag daran denken, dass sich unter seinem Quartier unzählige Stollen ausbreiten, in denen Rudel überdimensionierter Nager herumrennen… Diese Furcht vor Nagetieren der Menschen und Higgins mag erklären, weshalb diese beiden Arten sich so eng mit den Hrraslati verbrüdern, den natürlichen Feinden der Ghanouri. Aus demselben Grund mag es auch sein, dass sowohl Menschen wie Higgins über die Ghanouri so wenig wissen, obwohl sie doch seit Jahrhunderten nebeneinander leben.

Auch wenn für die anderen Arten die Ghanouri nie etwas anderes sein werden als Riesenratten, die aufrecht gehen, stammen die Ghanouri aus der gesamten Nagerfamilie, die über tausende verschiedener Rassen zählt, und haben deshalb die unterschiedlichsten Erscheinungungen. Alleine in der Unterwelt der sieben Städte des Trivenischen Städtebundes, und sogar in den Gassen, begegnet man mehreren unterschiedlichen Ghanouri-Rassen.
Allen Ghanouri gemeinsam ist das charakteristische Nagergesicht mit der gespaltenen Oberlippe, flankiert von langen und empfindlichen Schnurhaaren, unter der überdimensionierte Schneidzähne hervorragen. Ohren in den unterschiedlichsten Grössen und Formen ragen über den langgestreckten Schädel auf. Die meisten Ghanouri haben einen gedrungenen, pelzbedeckten Körper. Die normalerweisen kurzen aber kräftigen Gliedmassen enden in Greiffingern mit einziehbaren Krallen. Zwar liegt die durchschnittliche Grösse eines Ghanouri bei 1m40, variert aber stark in Abhängigkeit der Rasse und es soll auch wahre Riesen von 2m40 unter ihnen geben. Zwar existiert kein erkennbarer Unterschied zwischen männlichen oder weiblichen Exemplaren mit dem Unterschied, dass die Weibchen alle mindestens zwei, häufig bis acht, Brüste besitzen.
Entgegen ihrem Ruf und obwohl sie sich in Gebieten aufhalten, die der Hygiene nicht eben dienen, pflegen und bürsten die Ghanouri ihr Fell regelmässig. Nach einem anderen Vorurteil, das sich vor allem bei den Menschen hartnäckig hält, sind die Ghanouri Träger von zahllosen Krankheiten. Weil ihr Pelz genügend Schutz bietet, tragen sie kaum Kleidung und wenn, dann sind es meistens Westen, ärmellose Tuniken und Geschirre aus Leder.

Ghanouri-Rassen

Castouri, Biber-Ghanouri
Chinchouri, Springmaus-Ghanouri
Harcetouri, Hamster-Ghanouri
Lepouri, Hasen-Ghanouri
Squiiiker, Ratten-Ghanouri
Talpitouri, Maulwurf-Ghanouri

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